FAQ

Der Klimawandel ist eine Realität, deren Konsequenzen wir gerade erst beginnen zu
verstehen. Trotz der wissenschaftlichen Erkenntnis über Ursachen und Folgen
gelingt es der Politik nur sehr langsam, maßgebliche Klimaschutzentscheidungen
voranzubringen. Da Handeln in dem Kontext immer dringender wird, ist die
Verantwortung jedes Einzelnen gefragt.

Jeder Mensch trägt mit seinen individuellen Emissionen zur Klimaerwärmung bei.
Jeder Kleidungskauf, jede Fahrt mit einem Verkehrsmittel, jedes Kochen  und jedes
Föhnen geht in die persönliche Klimabilanz ein. Da man somit Spuren auf dem
Planeten hinterlässt, spricht man auch vom Klimafußabdruck oder CO2-Fußabdruck.
Nach Berechnungen des Weltklimarates muss der Ausstoß an Treibhausgasen
drastisch gesenkt werden: In Deutschland emittiert ein Bürger durchschnittlich 11 t
CO2 pro Jahr. Um den Klimawandel zu begrenzen wäre ein nachhaltiges Limit von
etwa 2 t CO2 zulässig. Nur so lässt sich ein sich selbst verstärkender Klimawandel
stoppen. Das Worldwatch Institute benennt in seinem Bericht Zur Lage der Welt
2010 den Konsum als „Klimakiller Nummer Eins“.
Jeder ist für seine Emissionen in bestimmtem Maße verantwortlich. Ziel muss sein,
den eigenen Klimafußabdruck, im englischen auch Carbon Footprint genannt, zu
senken. Das kann beim Kaufverhalten mit dem Erwerb regionaler oder
energieeffizienter Produkte anfangen oder beim Wechsel zu einem
Ökostromanbieter. Wir helfen dabei den persönlichen Fußabdruck einzuschätzen
und geben die Möglichkeit, die zugehörigen Emissionen durch anspruchsvolle
Kompensationsprojekte zu kompensieren.
Ausführliche Informationen zum Kompensationsmechanismus findest du weiter unten.

Aktuell gibt es sehr komplexe Methoden, mit der Deine Emissionen so genau wie möglich ermittelt werden können. Dazu gibt es diverse Rechner im Netz, wie z.B. der des Umweltbundesamtes (https://uba.co2-rechner.de/de_DE/). Wer in das Thema tiefer einsteigen möchte und sich vorher die Mühe macht, jede Menge persönliche Verbrauchsdaten zu ermitteln, kann sich zum Beispiel dort seinen CO2-Fußabdruck berechnen. Das Ergebnis wird dann allerdings auch nicht exakt sein, da auch diese Rechner teilweise auf Schätzungen und Durchschnittswerten beruhen. Das Leben ist einfach zu komplex, als dass man es selbst mit dem genauesten Rechner exakt berechnen könnte. Wir wollen es unseren Nutzern allerdings nicht so schwer machen, schnell etwas gegen den Klimawandel zu tun und setzen deshalb einen vereinfachten Rechner ein, der zu Ergebnissen führt, die bei vertretbarem Zeitaufwand möglichst nahe an der Realität liegen.
Ja, absolut! Das wurde in unzähligen Studien eindeutig bestätigt und wenn Du es nicht glauben würdest, wärst Du nicht hier.

Als „klimaneutral“ wird ein Vorgang bezeichnet, bei dem der Gehalt von
Treibhausgasen in der Atmosphäre gleich bleibt. Es werden also entweder keine klimawirksamen Gase ausgestoßen oder die exakte Menge an ausgestoßenen
Emissionen wird an anderer Stelle wieder eingespart.

Da CO₂ das dominante Treibhausgas mit dem höchsten Einfluss auf den Klimawandel ist, werden die Begriffe „CO₂-neutral“ und „klimaneutral“ oft gleichgesetzt.

Der beste Klimaschutz ist es, Treibhausgasemissionen gar nicht erst entstehen zu lassen. Die meisten Prozesse sind jedoch mit der Emission von CO2 verbunden. Nach dem Motto „erst reduzieren, dann kompensieren“ bietet friendsforclimate.org einen nachhaltigen Klimaschutz, dessen integrativer Bestandteil auch die „klimaneutral-Stellung“ bestimmter Prozesse ist. Wichtig dabei ist, dass die zwei Schritte der REDUKTION und KOMPENSATION stets Hand in Hand gehen. Denn weder kann ein Prozess durch reine CO2-Reduktion komplett klimaneutral laufen, noch kann es Lösung des Problems sein, entstandene Emissionen einfach an anderer Stelle wieder auszugleichen. Nur bei einer vorangegangenen CO2-Reduktion ist die anschließende Kompensation von Emissionen sinnvoll. In allen Bereichen des täglichen Lebens kann durch geeignete Energieeffizienz- und Energiesparmaßnahmen ein großer Teil des CO2-Ausstoßes verhindert werden. Verbliebene und nicht reduzierbare CO2-Emissionen können dann im Anschluss über anerkannte Kompensationsprojekte klimaneutral gestellt werden.

Ja, kannst Du!

Dazu muß jedoch zunächst definiert werden, was unter „Klimaneutralität“ verstanden
werden kann:
Klimaneutralität herrscht, wenn die Summe der Dir zurechenbaren Emissionen
abzüglich der Dir zurechenbaren vermiedenen Emissionen gleich Null ist. Hierzu
müssen jedoch zunächst die Dir zurechenbaren Emissionen ermittelt werden und
dann muss ein Weg gefunden werden, eine gleich hohe Menge an Emissionen
irgendwo auf der Welt zu vermeiden.

Aktuell gibt es sehr komplexe Methoden, mit der Deine Emissionen so genau wie
möglich ermittelt werden können. Dazu gibt es diverse Rechner im Netz, wie z.B. der
des Umweltbundesamtes (https://uba.co2-rechner.de/de_DE/). Wer in das Thema
tiefer einsteigen möchte und sich vorher die Mühe macht, jede Menge persönliche
Verbrauchsdaten zu ermitteln, kann sich zum Beispiel dort seinen CO2-Fußabdruck
berechnen. Das Ergebnis wird dann allerdings auch nicht exakt sein, da auch diese
Rechner teilweise auf Schätzungen und Durchschnittswerten beruhen. Das Leben ist
einfach zu komplex, als dass man es selbst mit dem genauesten Rechner exakt
berechnen könnte.
Wir wollen es unseren Nutzern allerdings nicht so schwer machen, schnell etwas
gegen den Klimawandel zu tun und setzen deshalb einen vereinfachten Rechner ein, der zu Ergebnissen führt, die bei vertretbarem
Zeitaufwand möglichst nahe an der Realität liegen.
Wie können die so ermittelten Emissionen jetzt ausgeglichen werden?

Wir investieren hierzu in CO2-Zertifikate von nach dem Gold Standard zertifizierten Klimaprojekten und legen diese still.

Tatsächlich scheint es überraschend, dass man schon für wenige Euro im Monat klimaneutral leben kann. Das liegt daran, dass es weltweit zwar schon viele Klimaschutzprojekte gibt, aber noch nicht viele Privatpersonen, die deren Klimaschutzzertifikate für ihren CO2-Ausgleich kaufen. So entsteht ein Überangebot an Klimaschutzzertifikaten, das den Preis drückt. Es ist zu erwarten, das mit wachsendem Bewusstsein für den freiwilligen CO2-Ausgleich die nachgefragte Menge steigt und die Zertifikate teurer werden.
„Freiwillige Kompensationszahlungen für privaten CO2-Ausstoß tragen zum Klimaschutz bei. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Universitäten Kassel und Hamburg. Damit widerlegen sie die verbreitete These, wonach es sich bei diesem sogenannten CO2-Offsetting um bloßen Ablasshandel für Klimasünden handelt, der sogar negative Effekte für das Klima haben könnte. Während Energiesparen und der Kauf von energieeffizienten Haushaltsgeräten längst alltäglich geworden sind und kaum hinterfragt werden, sind freiwillige Kompensationszahlungen für selbst verursachte CO2-Emissionen – zum Beispiel zur Finanzierung von Aufforstungsprojekten – noch wenig verbreitet. Kritiker befürchteten, dass durch solche CO2-Kompensationen ein „Ablasshandel“ einsetzen würde, der als Rechtfertigung für klimaschädlicheren Konsum missbraucht werden könnte. Wissenschaftler der Universitäten Kassel und Hamburg finden nun anhand neuer Untersuchungen keine Bestätigung für diese Befürchtungen. Im Gegenteil: „CO2-Offsetting ist definitiv kein Ablasshandel, sondern ermöglicht den Ausgleich von schwer vermeidbaren Emissionen, was insgesamt zu mehr Klimaschutz führen sollte“, sagt der Leiter des Fachgebiets Empirische Wirtschaftsforschung der Universität Kassel, Prof. Andreas Ziegler.“ (Quelle: Pressemeldung der Universität Kassel vom 12.05.2015) Insofern kann die Frage positiv beantwortet werden: Durch freiwillige Kompensationszahlungen kann man klimaneutral werden! Dies ist für Dich am einfachsten möglich, indem Du über friendsforclimate.org deine CO2-Emissionenkompensiert.
Klimawandel, eines der wichtigsten Themen global, kommt durch die Emission von Treibhausgasen durch den Menschen zustande. Um der globalen Erwärmung Einhalt zu gebieten, müssen wir schnell handeln. Der einfachste und kostengünstigste Weg etwas für den Klimaschutz zu tun, ist weniger CO2 im Alltag zu produzieren. Alle unsere alltäglichen Handlungen sind mit dem Ausstoß von Treibhausgasen verbunden. CO2-Reduktion bedeutet, diese Emissionen durch Umstellungen im Alltag zu reduzieren. Das kann auf unterschiedliche Weise geschehen, beispielsweise indem du Strom sparst, weniger fliegst, umweltbewusster konsumierst und weniger Fleisch isst.

Der maßgeblich durch die Industriestaaten verursachte Klimawandel ist heute eine
wissenschaftlich belegte Tatsache, deren Auswirkung auf Mensch und Ökosystem
sich in Zukunft noch entscheidend verschärfen wird und ein Gegenwirken immer
dringlicher macht.
„Damit die fortschreitende Erderwärmung mit ihren negativen Auswirkungen in
verträglichen Grenzen gehalten werden kann, muss der globale
Treibhausgasausstoß auf einen Temperaturanstieg von maximal 2 Grad Celsius
gegenüber dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden – darauf haben sich die
Bundesregierung und die Europäische Union seit vielen Jahren festgelegt. Oberhalb
dieses Bereiches erwartet die Fachwelt großräumige Störungen der Biosphäre,
insbesondere des Wasserhaushalts. Dies bedeutet: Der Anstieg der globalen
Emissionen muss in den nächsten 10 bis 15 Jahren gestoppt werden. Anschließend
müssen die Emissionen bis 2050 weltweit auf unter die Hälfte des heutigen Niveaus
sinken. Eine derartige Reduktion kann nur erreicht werden, wenn wir weltweit
erhebliche Emissionsminderungsanstrengungen durchführen.“
(Deutsche
Emissionshandelsstelle DEHSt/UBA: Leitfaden zur freiwilligen Kompensation von
Treibhausgasemissionen, 2008)

Bei steigender Population ist ein langfristiger pro Kopf Ausstoß von 2 t CO 2 (präziser
CO 2 -Äquivalente, d.h. nicht-CO 2 -Emissionen der sechs Kyoto-Treibhausgase werden
nach ihrem jeweiligen Erwärmungspotential in CO2-Äquivalente umgerechnet) das
nachhaltige Limit. Während ein Inder mit durchschnittlich 1,5 t CO 2 pro Jahr den Wert
einhält, emittiert ein Deutscher im Durchschnitt 11 t CO 2 pro Jahr und ist somit noch
weit entfernt vom angestrebten Zielwert. Um die eigene Klimabilanz, den
sogenannten Fußabdruck, zu verringern, setzt sich friendsforclimate.org dafür ein,
den individuellen CO2-Fußabdruck zu reduzieren bzw. verbleibende Emissionen zu
kompensieren.

„Das Prinzip der Kompensation beruht auf dem Gedanken, dass es für das Klima
nicht entscheidend ist, an welcher Stelle Treibhausgase ausgestoßen oder
vermieden werden. Daher lassen sich an einer Stelle verursachte Emissionen auch
an einer weit entfernten Stelle einsparen. Da die eigene Emissionsvermeidung einem
späteren Ausgleich stets vorzuziehen ist, sollte die freiwillige Kompensation der
letzte Schritt nach vermeiden und reduzieren sein. Zur freiwilligen Kompensation wird zunächst die Höhe der klimawirksamen Emissionen einer bestimmten Aktivität berechnet. Jede denkbare Aktivität, bei der Emissionen freigesetzt werden, kommt in
Betracht: Flugreisen, Bahn oder Autofahrten, der Gas-, Strom- oder
Heizenergieverbrauch zu Hause, die Herstellung von Printprodukten oder auch die
Durchführung von Events.

Die Kompensation erfolgt dann über Emissionszertifikate, mit denen dieselbe
Emissionsmenge in Klimaschutzprojekten ausgeglichen wird. Wichtig ist es, dass es
ohne den Mechanismus der Kompensation das Klimaschutzprojekt nicht gegeben
hätte. Mit dem Zertifikatskauf werden beispielsweise Projekte zur Förderung
erneuerbarer Energien oder zur Aufforstung von Wäldern finanziert. Viele dieser Projekte sind in Schwellen- und Entwicklungsländern angesiedelt. Voraussetzung ist stets, dass das jeweilige Projekt ohne die Zertifikatserlöse nicht hätte durchgeführt
werden können.“
(Quelle: Ratgeber Umwelt Bundesamt „Freiwillige CO2-Kompensation durch Klimaschutzprojekte“ Juli 2018)

Es gibt weltweit sehr viele Projekte und Organisationen, die sich der Reduktion von CO2 verschrieben haben. Für einen Laien ist es nahezu unmöglich, herauszufinden, welche dieser Projekte wirklich effektiv helfen, CO2 zu reduzieren. Aus diesem Grund wurden verschiedene Standards entwickelt nach denen die Projekte beurteilt werden. Der weltweit anerkannt schärfste Standard ist der Gold Standard. Wir kaufen ausschließlich Gold Standard Zertifikate Diese sind zwar teurer, aber dadurch gehen wir sicher, dass auch garantiert die garantierte Menge CO2 vermieden wird. Insofern kannst Du 100% sicher sein, dass die Dir ausgewiesene Menge CO2 ausgeglichen wird.
Der Sinn von Klimaschutzprojekten liegt darin, die CO2-Emissionen zu verringern, die in die Atmosphäre abgegeben werden oder vorhandenes CO2 zu binden. Das können z.B. Aufforstungsprojekte sein oder auch Projekte aus dem Bereich erneuerbare Energien, z.B. Windparks, Solarparks, Wasserkraftwerke etc., die zu einer Verringerung der Verbrennung fossiler Energieträger (Kohle, Öl, Gas) führen. Sehr gut geeignet für eine zuverlässige Kompensation sind auch Projekte, die die Energieeffizienz steigern wie z.B. die Verteilung effizienter Öfen in Entwicklungsländern. Viele dieser Projekte haben neben dem Klimaschutzeffekt noch weitere positive Effekte, z.B. die Verbesserung der Gesundheit oder der wirtschaftlichen Situation der lokalen Bevölkerung. Mit der Unterstützung dieser Projekte trägst du also zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Entwicklung der betreffenden Region bei.

Ja, Studien belegen, dass Unternehmen, die ihren CO2-Ausstoß kompensieren
gleichzeitig auch ihren CO2-Ausstoß verringern. Wir denken, dass dies auch auf den
privaten Sektor zutrifft. Privatpersonen, die bereit sind, ihren CO2-Ausstoß zu
kompensieren tendieren auch dazu, diesen durch Änderung der Lebensweise
einzuschränken.

Wir können Dir helfen, mit Deinem Geld bestmöglich das Klima zu schützen. Der
CO2-Ausgleichsmarkt ist leider recht komplex und nicht leicht zu überblicken. Es gibt
unterschiedliche Standards für Klimaprojekte, völlig unterschiedliche Arten von
Projekten und der Preis pro Tonne, der manchmal schwierig zu finden ist, kann
zwischen verschiedenen Projekten sehr unterschiedlich sein.
Es ist äußerst schwierig, sich bei den verschiedenen Projekten zurechtzufinden und
zu verstehen, wo Dein Geld bestmöglich für das Klima angelegt werden kann. Hier
kommen wir ins Spiel! Wir kennen uns aus und unsere Experten wissen genau,
welche Projekte den meisten Sinn machen. Durch unsere Hilfe können ggf. auch
bessere Preise erzielt werden, da die Preise stark volumenabhängig sind und wir die
Nachfrage Vieler bündeln.
Außerdem kannst Du bei uns besonders schnell und einfach Deinen privaten CO2-
Fußabdruck ermitteln und dann auch gleich ausgleichen. Der
Ausgleich findet – einmal beauftragt – völlig automatisch monatlich statt.
Nicht zuletzt macht es Spaß, gemeinsam Gutes zu tun und zu sehen, wie viel wir
erreichen können, wenn wir gemeinsam auf das Klima einwirken. Mit ein bisschen
Glück kann Deine Teilnahme auch dazu führen, dass sich mehr Menschen dem
Kampf gegen den Klimawandel anschließen. Je mehr wir sind, desto größer ist die
Chance, dass wir gemeinsam einen großen Unterschied bewirken können.

Wer sein Geld besonders wirksam für den Klimaschutz einsetzen will, ist bei uns richtig. Die von uns finanzierten Projekte sind alle durch den Gold Standard zertifiziert und bieten größtmögliche Sicherheit, Transparenz und Effizienz. Durch die sorgfältige Analyse und Auswahl weltweiter Projekte und den direkten Erwerb der CO2-Zertifikate durch unsere Experten bewirken wir effektiven Klimaschutz zu besonders niedrigen Preisen.
Friendsforclimate.org wurde nicht gestartet, um Gewinne zu erzielen, sondern damit jeder die Möglichkeit hat, auf einfache Weise seinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Bisher sind unsere Kosten höher als die Erlöse. Dies können wir uns nur dank einiger privater Sponsoren leisten. Sollte bei unserer Arbeit einmal Geld übrig bleiben, werden wir Euch an dieser Stelle informieren, was wir damit sinnvolles getan haben.
Nach dem Gold Standard zertifizierte Klimaschutzprojekte gibt es auf der ganzen Welt. Wir unterstützen aber nur diejenigen, die nach der Analyse unserer Experten eine besonders hohe und nachhaltige Klimawirksamkeit der eingesetzten Mittel gewährleisten. Nur solche Projekte kommen in unser Portfolio und werden mit den Beiträgen der Nutzer finanziert. Die Klimaschutzprojekte in die wir investieren findet Ihr auf unserer Website unter Klimaschutzprojekte.
Kurz zusammengefasst: Die Kompensationsprojekte werden von Projektentwicklern durchgeführt, von einer unabhängigen dritten Instanz verifiziert und vom Offset- Provider anhand von Zertifikaten in den Markt gebracht. Wichtiger Bestandteil des Systems ist ein Zusammenwirken von solider Dokumentation und Kontrolle. Hervorgegangen ist der Handel mit Emissionszertifikaten aus dem Kyoto-Protokoll, der flexible Marktmechanismen und insbesondere den Clean-Development- Mechanism (CDM) für den regulierten Emissionshandel mit verbindlichem Reduktionsziel (Cap and Trade System für den „verpflichtenden Markt“) vorsieht. Die flexiblen Mechanismen ermöglichen den Industrieländern eine räumliche Flexibilität bei der Umsetzung ihrer Reduktionsverpflichtungen. Im Rahmen des CDM bedeutet dies, dass ein Teil der Reduktionsverpflichtungen durch Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern erfüllt werden kann. Dies soll die Kosten der Reduktionsverpflichtung senken und die Entwicklungsländer unterstützen, einen nachhaltigen, klimafreundlichen Entwicklungsweg einzuschlagen“. (Britta Horstmann, Germanwatch) Angelehnt daran hat sich ein zweiter Markt etabliert – der „Voluntary Carbon Market“ oder freiwillige Markt. Dort werden, entsprechend der Zertifikate des CDMs im verpflichtenden Markt, CO 2 -Zertifikate aus Klimaschutzprojekten gehandelt, die jedoch für Käufer ohne verbindliche Reduktionsverpflichtungen sind und somit außerhalb des vom UNFCCC zertifizierten Bereichs liegen. Die entsprechenden Zertifikate werden als „Certified Emission Reduction Units“ (CERs) für den verpflichtenden bzw. „Verified Emission Reduction Units“ (VERs) für den freiwilligen Markt bezeichnet. Die Zertifikate sollen in Ihrer Qualität im Prinzip den Zertifikaten des Compliance- CDM-Market entsprechen. In der Praxis gibt es aber sowohl im verpflichtenden als auch im freiwilligen Markt Zertifikate von unterschiedlicher Güte. Vor der Projektdurchführung müssen die Emissionsminderungen geschätzt, validiert und im laufenden Betrieb die tatsächliche Emissionsminderung regelmäßig überwacht und verifiziert werden. Das Kompensationsprojekt wird registriert und die Zertifikate können im Register verfolgt und gelöscht werden. Wichtigstes Kriterium ist der Nachweis der sogenannten „Zusätzlichkeit“: „So muss sichergestellt sein, dass ein Projekt nur deshalb umgesetzt wird, weil es die zusätzliche Finanzierung durch den Kompensationsmechanismus erhält. Ist diese nicht gegeben, steigen –  global betrachtet – sogar die Emissionen.“ (WWF: Leitfaden des WWF für die wirksame Anwendung eines sinnvollen Instruments, Positionspapier 2008) Die Einhaltung und Überprüfung der Kriterien ist essentiell für eine zuverlässige und glaubwürdige Emissionskompensation. Verschiedene Qualitätsstandards haben sich gebildet von denen der Gold Standard die größte Anerkennung genießt. Ergänzende positive Effekte der Kompensationsprojekte, wie die Generierung von Einkommen oder eine nachhaltige Energieversorgung, sind wichtiger Bestandteil der Verifizierung. Verschiedene NGOs überwachen dabei die Einhaltung der Kriterien (s.u. „Zertifizierungsstandards“). Die freiwillige Kompensation von Emissionen gewinnt gerade in Anbetracht eines fehlenden internationalen Klimaschutzabkommens mit verpflichtenden Reduktionszielen immer mehr an Bedeutung.

Laut Artikel 12 des Kyoto-Protokolls soll der flexible Mechanismus die
Kooperationsländer (sogenannte „Nicht-Annex-1-Staaten“) in ihren Bemühungen um
nachhaltige Entwicklung unterstützen sowie einen Beitrag zum obersten Ziel der
Konvention (Verminderung klimaschädlicher Treibhausgase) leisten.
Der Beleg einer nachhaltigen Entwicklung, die an die Bedürfnisse der Menschen vor
Ort angepasst ist und ökologische und soziale Kriterien berücksichtigt, ist nicht
einfach und wird von den Standards unterschiedlich stark berücksichtigt.
Neben dem Gold Standard, sind der Voluntary Carbon Standard (VCS), der VER+
Standard, der Voluntary Offset Standard (VOS) und andere Standards auf dem
freiwilligen Markt etabliert. Die Standards unterscheiden sich in den Projekten, die sie
zertifizieren, der Methode für die grundlegende Emissionsberechnung und der
Berücksichtigung ergänzender sozioökonomischer oder ökologischer Vorteile, die
aus dem Projekt hervorgehen. Alle Standards schreiben eine unparteiische
Verifizierung der Projekte vor.

Wir kompensieren ausschließlich mit Gold Standard – Zertifikaten. Der Gold Standard stellt dabei die
strengsten Anforderungen an die Kompensationsprojekte und wird von ca. 60 NGOs
weltweit unterstützt.

„Der Gold Standard, an dessen Entwicklung 2003 Experten des WWF und anderen
Umweltorganisationen beteiligt waren, (…) ist ein unabhängiger, transparenter und
international anerkannter Maßstab, der hohe Qualitätsanforderungen an CO 2 –
Kompensationsprojekte stellt. Er berücksichtigt nur Projekte in den Bereichen
erneuerbare Energien und Energieeffizienz im Endverbrauch, prüft die Projekte unter
strenger Auslegung der UNFCCC-Kriterien auf Zusätzlichkeit.“
(WWF: Positionspapier/Hintergrundpapier Emissionshandel, 2008, weitere
Informationen unter: https://mobil.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/Publikationen-
PDF/A_Comparison_of_Carbon_Offset_Standards_kurz.pdf)

Mit den Beiträgen unserer Nutzer erwerben wir ausschließlich CO2-Zertifikate von Projekten, die nach dem Gold Standard zertifiziert sind. So stellen wir sicher, dass höchste Anforderungen an die Wirksamkeit und Effizienz der unterstützten Projekte erfüllt werden.

Die CO2-Zertifikate erwerben wir über einen erfahrenen Händler auf internationalen
Handelsplattformen.

Weltweit strengster Standard für Emissionsminderungsprojekte, der umfangreiche Nachhaltigkeitskriterien zur Voraussetzung für die Zertifizierung macht. Wichtige Bestandteile sind Transparenz, Registerführung, Zusätzlichkeit, unabhängige Prüfung und die Einbeziehung der lokalen Bevölkerung. Die Kriterien+ folgen strikt den CDM-Vorgaben der UN und sind vom WWF mitentwickelt worden. Nähere Informationen sind unter https://www.goldstandard.org/ abrufbar.

Wenn Du bei  friendsforclimate.org mitmachst, ziehen wir Deinen Mitgliedseitrag
monatlich ein. Dein Mitgliedsbeitrag bemisst sich nach der gewünschten Menge
CO2, die Du kompensieren möchtest. So kannst Du
dauerhaft klimaneutral leben und musst nichts weiter tun. Du kannst Deine
Mitgliedschaft jederzeit zum Monatsende kündigen. Schreibe uns dazu einfach eine
Mail an subscription@friendsforclimate.org. Bitte teile uns darin unbedingt die
Emailadresse mit, die Du bei Abschluss der Mitgliedschaft angegeben hast, damit wir
Dich zuordnen können.

Du kannst Deine Mitgliedschaft jederzeit zum Monatsende kündigen. Schreibe uns dazu einfach eine Mail an subscription@friendsforclimate.org. Bitte teile uns darin unbedingt die Emailadresse mit, die Du bei Abschluss der Mitgliedschaft angegeben hast, damit wir Dich zuordnen können.
Wir bieten derzeit als Zahlungsmittel Paypal und Kreditkartenzahlung an. Weitere Zahlungsmittel folgen kurzfristig.
Wir nutzen Paypal (https://paypal.com/) als Zahlsystem. Sämtliche Kartendaten werden vollständig von Paypal (verschlüsselt) verarbeitet. Deine Kartendaten landen direkt bei Paypal und nicht auf unseren Servern.

Lass uns gemeinsam das Klima retten!

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